Gendern – persönliches Beiwort

Die Gleichstellung aller existierenden Geschlechter war und ist für mich seit meiner Kindheit ein nicht in Frage zu stellendes Grundprinzip gewesen, dem ich mich immer verpflichtet fühle.

Ich persönlich halte jedoch das Geschlecht für ein ineffektives Entscheidungskriterium der Rollen innerhalb einer Organisation. Deswegen werde ich weitgehend das generische Maskulinum verwenden, mit dem ich selbstverständlichen jede geschlechtlich denkbare Besetzung einer Rolle meine.

Wo für mich sprachlich wohlklingend, werde ich auch immer wieder das Partizip Präsenz verwenden, wobei ich auf Ausdrücke wie mitarbeitende Mitarbeitende verzichten werden.

Sperrige Konstruktionen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie auch auf Mitarbeiter*innen werde ich weitgehend vermeiden.

Dies ist für mich keine Vermeidungsstrategie oder gar Ignoranz, sondern mein persönlicher, bewusster und wertschätzender Umgang (wie auch das bewusst gewählte Siezen) mit allen, die sich für meine hier präsentierten Themen interessieren.

Ihr Arthur Wendelgaß